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Crossed Tuning
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Ein Crossed Tuning auf der Tap-Guitar ist ein Tuning, bei dem die Saiten so angeordnet sind, dass die Hände überkreuzt spielen. Hauptsächlich wird es auf dem Chapman-Stick verwendet, während beim Koyabu Board, der Mobius Megatar oder der Warr-Guitar zumeist das Uncrossed Tuning verwendet wird.
Ein Beispiel für das Spielen auf einem Instrument mit Crossed Tuning gibt es hier.
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Vor- und Nachteile des Crossed Tuning
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Das Crossed Tuning hat aus meiner Sicht sowohl einige Vor- als auch Nachteile.
Die Vorteile sind:
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Ein guter Körperkontakt mit dem Instrument, durch den die Schwingungen der Saiten gut übertragen und gefühlt werden können
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Das Gefühl, das Instrument "fest in den Armen" zu halten.
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Gute Kontrolle beim Live-Einsatz bzw. umgehängt, da das Instrument schon durch die Spielhaltung gut fixiert und sicher gehalten wird wird.
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Maximale Kraft in den Fingerspitzen, da die Kraft der Unterarme direkt auf das Griffbrett übertragen werden kann (gelingt aber nur, wenn exakt die richtige Haltung eingenommen wird, bei der das Instrument fast senkrecht vorm Körper steht - ansonsten gibt es physikalische Abweichungen und je "gitarrenartiger" man eine Tap-Guitar mit Crossed Tuning halten möchte, desto ineffizienter wird die Spieltechnik, weil die Bass-Hand immer weiter geneigt werden muss. Deshalb bevorzugen Spieler, die eher eine Gitarren- oder Bass-Optik mögen oft das Uncrossed Tuning).
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Nachteile sind meines Erachtens:
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Aus physiotherapeutischer Sicht nicht immer optimal, da die Haltung manchmal belastend für den Rücken ist (ich persönlich bekomme nach längerem Üben häufig Rückenprobleme)
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Die Hände können beim Spielem "kollidieren". Das heißt, durch das überkreuzte Spielen kann die Melodie-Hand maximal bis in die Lage der Bass-Hand und die Bass Hand maximal hinauf bis zur Lage der Melodie-Hand genutzt werden. Viele Spieler stört das nicht weiter, aber es kann durchaus einschränkend wirken.
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Durch die überkreuzte Haltung der Hände ist ein schmaleres Griffbrett notwendig, damit die Handgelenke nicht zu sehr gebeugt werden müssen. Dadurch sind die Saitenabstände auch schmaler, was das Spielen häufig etwas erschwert.
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